Wie viele gemütliche Plätze braucht ein Zuhause?

Unser Zuhause ist unser Rückzugsort. Daher sollte es viele gemütliche Plätze geben zum Wohlfühlen. Und das ist meist schnell gemacht. Es geht also nicht um die Frage, wie viele Plätze braucht man, sondern eher um die Frage, ob man sich zu Hause gemütlich fühlt.

Ich werde so oft gefragt, was meine Top 3 sind für die ultimative Gemütlichkeit. Ganz einfach und nichts, was nicht jeder zu Hause hat oder sich unkompliziert besorgen kann: Blumen, Kerzen (Windlicht und Co.) und ein schönes Tablett.

Am besten sorgt man für Gemütlichkeit, Wohnlichkeit und Wärme mit Dingen, die man gerne anschaut. Bei mir sind das die oben genannten drei Dinge, die bei mir sofort ein Entschleunigen erzeugen, sobald ich eine Kerze anzünde oder mich an einen gemütlichen Platz zaubere.

In Gruppen dekorieren

Ausgewählte Dekostücke wirken auch besonders schön, wenn man sie in Gruppen dekoriert, wie zum Beispiel kleine und große Windlichter oder Blumenvasen. Oder verschiedene Höhen von Kerzenhaltern und Kerzen mit einer Vase und frischen Zweigen.

33 qm Wohnung erprobte Gemütlichkeit

Fragt man mich also, wieviele gemütliche Plätze braucht ein Zuhause, sage ich: Es gibt keinen Platz von Toilette bis Keller, den ich bei uns Zuhause nicht gemütlich gemacht habe. Selbst die Waschküche hat einen schönen Anblick (Die muss ich auch mal zeigen.)

Schon immer hatte ich den Drang nach Gemütlichkeit. Schon in meiner ersten Wohnung, die ich alleine bezogen habe, und das waren 33qm mit Küche, Bad und Balkon in Köln (Aber mit mini Spülmaschine :-)).

Was ich damit sagen will: Gemütliche Plätze benötigen kein Schloß oder große Wohnungen und Häuser. Gemütlichkeit in ein Zuhause bringen ist eher ein Gefühl.

Für kuschelige Teppiche, Kissen, Decken und Windlichter habe ich von Anfang an mein Geld ausgegeben und so gekauft, dass man sich noch Jahre später darüber freut. Ich habe Kissenhüllen und Decken unter unserem Bettkasten sortiert, weil es im Laufe der Jahre schon ganz schön viel geworden ist.

In Wanderdeko oder Kleinmöbel investieren

Man muss nicht immer alles neu kaufen. Man muss nur in Wander-Dekoobjekte investieren. Genau wie bei uns Poufs und Beistelltische in jedes Zimmer einmal wandern, passiert das auch mit Kissen und Decken. Alles kann man immer überall einsetzen. Und Windlichter und Tabletts sowieso.

Wichtig ist immer eine kuschelige Wohlfühlatmosphäre. Und ich bin der Überzeugung, dass das jeder ohne viel Geld oder Knowhow schaffen kann.

Der Tapeten-Blogpost kommt

Gut, dazu kommt auch noch für mich Tapete. Niemand braucht mehr Angst haben vor Tapete. Ich sage immer, was kann schlimmstenfalls passieren? Genau, das man die Tapete wieder entfernt. Sonst nix. Und wir reden hier nicht mehr von der Tapete wie früher, die man von den Wänden spachteln musste. Nein, dank neuer Materialien kann man Tapteten mittlerweile fast rückstandslos abziehen.

Aber dazu schreibe ich noch mal gesondert einen Blogpost, denn ich arbeite im Hintergrund an einem neuen Projekt und dann kann ich Euch umfangreicher davon berichten, wenn es soweit ist.

Lichtquellen sind das A und O

Ich bin zugegebenermaßen ein in-Häuser-glotzen-vorbeigeh-Spaziergänger und liebe es die Straßen in einer neuen Stadt oder bei uns Zuhause entlangzuschlendern. Und ganz oft möchte ich stehen bleiben, kurz klingeln und sagen: Entschuldigung, Sie haben ein so schönes Zuhause, aber ihre Lichtquellen sind wie beim Zahnarzt. Viel zu grell. Viel zu viel Kaltlichtquellen. So übergriffig wäre ich natürlich nie, aber manchmal schmerzt mir da mein Gemütlichkeits-Herz.

Dabei ist es wirklich einfach. Mit verschiedenen (Warm-) Lichtquellen schafft man ein unheimlich schönes Wohnambiente. Eine kleine Faustregel sagt, dass ein Wohnzimmer mit ca. 20 qm sollte (je nach Raumschnitt) drei bis fünf Lichtquellen haben soll.

Ich finde auch, ein indirektes Licht wie ein warmer Leuchtschlauch, versteckt hinter dem Sofa, schafft eine tolle Spannung und Gemütlichkeit. Gibt es mittlerweile überall zu ergoogeln und kaufen und sogar mit Bewegungsmelder.

Keine Angst vor Kindern und Hunden

Eine andere Frage, die ich oft gestellt bekomme: Wie verträgt sich die weiße Couch mit Kind und Hund? Na ganz einfach: Gut.

Wie in jedem Zuhause gibt es auch bei uns Regeln, die mal mehr oder weniger eingehalten werden. Mal springt der Hund auf die Couch, mal unser Kind und seine Freunde mit Schokolade und Co. So ist das und so gibt es nach den Ausnahmen auch wieder Regeln.

Ich würde mich zum Beispiel nie praktisch einrichten wegen Hund oder Kind. Dann wird halt mal ein Fleck ausgewaschen (der ehrlicherweise meistens dann von mir stammt).

Teppiche sind im Wohnzimmer da, um sich gemütlich darauf zu fletzen und zu spielen. Max baut sehr gerne Lego und das Chaos habe ich mit einem super Trick in den Griff bekommen, den auch Max toll findet. Spielteppiche zum Beispiel von Play & Go. Die sind perfekt, weil man sie, wenn wieder Odnung im Wohnbereich herrschen soll, zusammenbindet und wieder mit ins Kinderzimmer nimmt.

Nicht verzweifeln

Auch ich komme natürlich manchmal an meine Grenzen und da war es gerade der Umzug von einer Altbauwohnung in einen schon eher cleanen Neubau, der mich am Anfang auch etwas verzweifeln hat lassen.

Tipp: Manchmal brauchen Räume auch etwas Zeit. Nicht alles ist von Anfang an stimmig. Gerade bei offenen Bauweisen, wie bei uns zwischen Küche und Essbereich, hat es etwas gedauert bis ich beide Bereiche miteinander vereinen konnte. Atmosphäre habe ich geschaffen in dem ich Bereiche definiert habe und eine passende gemütliche Ecke, von der man aus alles überblicken kann oder aber sich auch gesondert mal “verkrümeln” kann.

Ich zeige Euch hier ein paar Bilder der letzten Jahre und Inspirationen für unsere Gemütlichkeit, wie wir sie mögen. Hier seht Ihr auch gut die Wanderdeko.

Viel Spaß beim Ausprobieren.

Eure
Susanne

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