DIY: 15 MINUTEN COFEETABLE MAKEOVER

Momentan mag ich den trendigen Marble-Look sehr sehr sehr. So sehr, dass ich mir schon überlegt habe, einen neuen Couchtisch anzuschaffen. Aber die Überlegung ist halt auch, was ist, wenn dieser Trend wieder ganz schnell abebbt? Und ein Couchtisch ist ja nicht unbedingt eine Entscheidung für ein paar Monate.

Aber ganz darauf verzichten wollte ich auch nicht. Daher habe ich nach einer Alternative gesucht und habe zwei vorhandenen Beistelltische (in dem Fall die aus dem Schlafzimmer) mit einer Folie im Marmor-Look beklebt (Folie 67 cm x 2 m, € 10,- hier).  

Der Preis von 10 Euro und die Möglichkeit, die Folie auch wieder  entfernen zu können, erschien mir den Aufwand wert. Und der Aufwand war eher gering. Am besten und schnellsten gelingt es, wenn man zu zweit arbeitet.

Untitled2Erst den Tisch gut säubern. Transferfolie abziehen und langsam die Folie auflegen. Einer lässt sie von oben langsam cm für cm auf den Tisch gleiten, der andere drückt sie mit einem Spachtel (oder bei uns ein dünnes Frühstücksbrettchen) langsam auf den Tisch.

Den Tisch umdrehen und die Folie mit einem Cutter (und der Unterlage z.B. eines Holzbrettes) vorsichtig abschneiden.

Anschließend den Tisch umdrehen und vorsichtig die Bläschen ausstreichen und eventuelle Bläschen in der Mitte des Tisches mit einer Nadel aufstechen und glattstreichen.

Man kann die Klebeseite mit Wasser besprühen … z. B. einen Blumenbefeuchter nehmen. Dann kann man die Folie gut positionieren und vor allem korrigieren. Mit einem Lineal – oder Holzbrett – streicht man die Folie glatt und damit das Wasser raus. Restliches Wasser verdunstet innerhalb einiger Tage und die Folie sitzt.

Fertig ist ein ganz neuer Look mit wenig Aufwand, finanziell und arbeitstechnisch. Ich freue mich sehr über die „neuen“ Tische und einer ist auch schon ins Wohnzimmer gezogen.

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Im Wohnzimmer ist das Leiterregal ausgezogen und ins Esszimmer umgezogen, und die Jielde-Leuchte hat auch den Platz getauscht. Zudem (was man beim Keller aufräumen nicht alles findet…) habe ich meine 15-Euro-Flohmarkt-Vase wieder aufgestellt und finde den Look frühlingsfrisch entspannt.

Das zweite DIY hat mit Blumen zu tun. Vorab: wer mich kennt, weiß wohl, dass ich keine Lanze brechen muss für frische Blumen, ich LIEBE frische Blumen. Aber ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber manchmal ist die schöne Pracht auch allzu schnell wieder vorbei. Und gerade in Räumen wie Schlafzimmer und Gäste-WC finde ich es dann besonders schade und manchmal stelle ich dort dann schon keine frischen Blumen mehr hin.

Mit diesem DIY gelingt es zumindest, den Eindruck von frischen Blumen zu erwecken für eben „solche“ Räume. Und ganz einfach ist es auch wieder. Ganz akkurat muss man auch nicht schneiden, denn auch in der Natur ist ja nicht jede Blume gleich.

Ihr benötigt lediglich einige Muffin-Papier-Förmchen, schwarze Pappe oder Krepp-Papier, Schaschlikspieße, Kleber, Tesa und vielleicht den Malkasten Eures Kindes.Untitled

Erst werden die Schaschlickspieße in grün angepinselt und anschließend schneidet man einen größeren und einen kleineren Kreis entweder aus schwarzem Karton oder Krepp-Papier und schneidet rundherum ein. Die daraus entstandenen länglichen Zacken kann man beliebig nach oben biegen.

Anschließend werden die Muffin-Förmchen dreimal gefaltet und an der geraden Kante oben halb rund abgeschnitten. Vier Muffin-Förmchen ergeben eine Blume.

Die Papierblumen übereinanderlegen und in der Mitte mit der Schere ein kleines Loch machen und auf den Spieß aufziehen.

Papierblüten anständig verkrumpeln und mit Tesa vorne und hinten fixieren und erst den größeren schwarzen Kreis aufkleben und dann den kleineren in die Mitte. Fertig,

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Während der Post online geht, sind wir an der frischen Luft in den Bergen und pusten die Viren ins Nirgendwo…. :-).

Einen schönen Sonntag für Euch und liebe Grüße,
Susanne